Das Institut für Forschung zum Kulturerbe Europas und die Polnische Historische Gesellschaft laden Sie herzlich zur Teilnahme am V. Internationalen Wissenschaftlichen Kongress „Stand der Forschung zum multikulturellen Erbe der ehemaligen polnisch-litauischen Adelsrepublik“ ein, der für den 29. September – 1. Oktober 2021 in Białystok geplant ist.
Der Kongress ist eine regelmäßig stattfindende internationale Veranstaltung, deren Ziel es ist, die Forschungen und Erkenntnisse zum Erbe der ehemaligen Adelsrepublik zusammenzufassen, das sich heute außerhalb der Grenzen Polens befindet. Der Kongress stößt insbesondere bei Fachleuten aus Kunstgeschichte, Geschichtswissenschaft, Archivwesen, Bibliothekswissenschaft und Denkmalinventarisation sowie bei weiteren Forschenden, die sich mit dem Kulturerbe befassen, auf großes Interesse. Kennzeichnend für den Kongress sind die Vielfalt der behandelten Themen und seine ausgeprägte Multidisziplinarität. Wie bei den bisherigen Ausgaben des Kongresses wird sich die Tagung mit allen Aspekten des Erbes der ehemaligen polnisch-litauischen Adelsrepublik und der adligen politischen (sarmatischen) Nation befassen, die sowohl aus dem Gebiet des heutigen Polen als auch von außerhalb seiner Grenzen stammt. Besonders hervorheben möchten wir folgende Themenblöcke:
– Denkmäler der materiellen Kultur außerhalb der heutigen Grenzen Polens (Kunstgeschichte, Inventarisierung, Konservierung und Restaurierung von Denkmälern, Kulturgüterschutz, Museumswesen, Literaturwissenschaft, Archäologie, Ethnografie usw.). – Archivalien und Bibliotheken außerhalb der Grenzen Polens.
– Das Erbe der polnischen Diaspora (Polonia) und der Polen außerhalb der Landesgrenzen.
Zeitplan
Bis zum 30. Juli 2021 – Einsendung der Vortragsthemen mit Abstracts (ca. 1–2 Seiten).
Bis zum 5. August 2021 – Bestätigung der Annahme des Themas durch das Organisationskomitee.
Bis zum 15. August 2021 – Entrichtung der Tagungsgebühr.
Bis zum 5. September 2021 – Versand des Kongressprogramms per E-Mail an die Teilnehmenden.
Anmeldung
Bitte senden Sie die ausgefüllten Formulare (bearbeitbares PDF) an folgende E-Mail-Adresse: stanbadan@gmail.com
Tagungsgebühren
Bitte überweisen Sie die Gebühr in Höhe von 300 zł (bzw. den Gegenwert von 70 Euro) bis zum 15. Juli 2021 auf folgendes Konto:
Polskie Towarzystwo Historyczne (Polnische Historische Gesellschaft)
Kontonummer (IBAN): PL 48 1160 2202 0000 0000 5515 6953; SWIFT-Code der Bank: BIGBPLPW; Land der Empfängerbank: PL. Als Verwendungszweck geben Sie bitte an: „[Nachname], [Vorname], DZIEDZICTWO KONGRES“
PL 48 1160 2202 0000 0000 5515 6053 Polen
Nützliche Informationen
Im Rahmen der Tagungsgebühr stellen die Veranstalter die Tagungsunterlagen bereit und gewähren einen Zuschuss zu Unterkunft und Verpflegung. Falls Sie für die Tagungsgebühr eine Rechnung oder einen anderen Buchungsbeleg benötigen, vermerken Sie dies bitte im Anmeldeformular.
Unterkunft
Aufgrund der begrenzten Förderung aus öffentlichen Mitteln planen wir für die Unterbringung im Einzelzimmer eine Gebühr von 150 zł pro Nacht. Wir garantieren zwei Übernachtungen in Doppelzimmern.
Sollten zusätzliche Fördermittel eingeworben werden, können sich die Gebühren verringern.
Für die Unterbringung garantieren wir ein Hotel mit mindestens drei Sternen.
Kongresssekretariat
Katarzyna Wiszowata-Walczak, Tel. +48 691 352 972; Wojciech Walczak, Tel. +48 695 752 786, E-Mail: stanbadan@gmail.com
Dies ist bereits die fünfte Ausgabe des größten Kongresses in Polen zum kulturellen Erbe der ehemaligen polnisch-litauischen Adelsrepublik. Die bisherigen Ausgaben stießen in Wissenschaft und Praxis im In- und Ausland auf großes Interesse. Es ist wichtig, dass am Kongress Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Wissenschaftsdisziplinen teilnehmen. Deshalb wirken von Anfang an Fachleute aus Kunstgeschichte, Geschichtswissenschaft, Denkmalpflege, Archivwesen, Bibliothekswissenschaft, Denkmalinventarisation usw. am Kongress mit.
Die erste Ausgabe des Kongresses fand 2009 in Białystok statt. Alle Ausgaben wurden gemeinsam mit der Universität Białystok ausgerichtet (Fakultät für Geschichte und Soziologie, heute Fakultät für Geschichte und Internationale Beziehungen der Universität Białystok). In den bisherigen Ausgaben wurde der Kongress bei der Parametrisierung (der staatlichen Evaluierung wissenschaftlicher Einrichtungen) als zusätzliche Leistung der Einrichtung anerkannt. Seitdem wurde der Kongress alle drei Jahre auf Anregung und mit Unterstützung der Abteilung für Kulturerbe des Ministeriums für Kultur und Nationales Erbe ausgerichtet. Dank der langjährigen Unterstützung des verstorbenen Jacek Miler, des Direktors dieser Abteilung, konnte der Kongress immer mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler empfangen. Ihm ist es auch zu verdanken, dass bis 2020 bereits 14 Bände erscheinen konnten, die auf über 7.000 Seiten die wissenschaftliche Arbeit zum polnischen Kulturerbe außerhalb der Landesgrenzen dokumentieren.
Dass die diesjährige Ausgabe trotz organisatorischer Schwierigkeiten überhaupt stattfinden kann, ist vor allem der Unterstützung des Ministers für Bildung und Wissenschaft, des Ministers für Kultur, Nationales Erbe und Sport sowie der Woiwodschaft Podlachien zu verdanken. 2021 findet der Kongress in Białystok und Supraśl statt.
Die Ehrenschirmherrschaft über den Kongress haben übernommen:
Minister für Bildung und Wissenschaft
Minister für Kultur, Nationales Erbe und Sport
Generaldirektor der Polnischen Staatsarchive
Während des Kongresses wird zudem die Ausstellung „Pogranicze“ (Grenzland) von Sławomir Wojtkiewicz eröffnet.
Ort: Universitätsbibliothek der Universität Białystok, Campus der Universität Białystok, ul. Ciołkowskiego 1
29. September 2021 (Mittwoch), 14:10 Uhr.
Wir laden Sie herzlich ein!
„Gefördert aus Mitteln des Ministers für Kultur und Nationales Erbe aus dem Kulturförderfonds (Fundusz Promocji Kultury), die aus Zuschlägen auf staatlich monopolisierte Glücksspiele gemäß Art. 80 Abs. 1 des Gesetzes vom 19. November 2009 über Glücksspiele stammen“